Christian Hartung - Pfarrer und Schriftsteller Die folgenden Lieder entstanden als Zusammenarbeit mit der Organistin der Kirchengemeinde Kirchberg, Frau Friedel Schröder-Horst. Im Juni 2008 wurden sie zusammen mit weiteren von Friedel Schröder-Horst komponierten Liedern auf Texte u.a. von Detlev Block, Elfriede Karsch und Liesel Franz in einem von der evangelischen Kirchengemeinde Kirchberg herausgegebenen Auswahlband veröffentlicht, der im Pandion Verlag in Simmern/Hunsrück erschienen ist. ISBN: 978-3-934524-92-7 Preis: 8,90 € Friedel Schröder-Horst: "Melodien in Dur und Moll. Ein Hunsrücker Liederbuch" (herausgegeben von Christian Hartung für die Evangelische Kirchengemeinde Kirchberg) Wir sehen den Tag so segensreich 2. Und spräche im Wald auch jeder Baum und wären die Blätter Zungen, sie hätten doch Gottes Gnade kaum gebührend genug besungen; denn ewig scheint nun des Lebens Licht den Alten und auch den Jungen. 3. Drum danken wir Gott, der uns so liebt, woll'n froh unser Lob vereinen; der uns heute neue Hoffnung gibt, der Leben schenkt, wo wir weinen. Der Tag, als uns Jesus vom Tod erstand, soll in unser Leben scheinen! 4. Wir ziehen in unser Heimatland, dort wird nichts den Morgen stören; dort ist eine Stadt uns wohlbekannt und will uns mit Glanz betören, wo glücklich in alle Ewigkeit die Freunde im Licht wir hören! Text: Christian Hartung (frei nach dem dänischen "Den signede dag med fryd vi ser" von N.F.S. Grundtvig, 1826) Melodie: Friedel Schröder-Horst Wie lieb' ich deine Wohnungen (Psalm 84) 2. Mein Leib und Seele freuen sich, bist du nur nah, Lebendige! So wie die Schwalbe ihrer Brut hast du ein Nest für mich gebaut. 3. Wohl denen, die in deinem Haus und bei dir wohnen immerdar, die loben dich ihr Leben lang und wandeln dir von Herzen nach. 4. Im dürren Tal die Quelle springt, in weichen Segen hüllst du mich, du stärkst mich auf der Wanderschaft, bis ich dich seh' von Angesicht. 5. Ich hüte lieber deine Tür als dass ich wohne ohne dich, in Schlössern voller Niedertracht – Gott Jakobs, höre mein Gebet! Text: Christian Hartung Melodie: Friedel Schröder-Horst Deinen Frühling heißen wir willkommen 2. Deinen Sommer heißen wir willkommen, der fröhlich prahlend mit uns spielt, der uns aus unserm Trott herauszieht und sich ganz unbesiegbar fühlt, in Übermaß, Verschwendung aufblüht, uns vieles schaffen lässt: deiner Schöpfung Fest! 3. Deinen Herbst, den heißen wir willkommen, der uns zum Lohn die Ernte reicht, der uns in vielen Farben reich macht und was zuvor wohl schwer war, leicht, der stillvergnügt uns wissend zulacht, uns froh genießen lässt deiner Schöpfung Fest! 4. Deinen Winter heißen wir willkommen, die Ruhe nach dem langen Lauf, die Stille, Nüchternheit und Kargheit, den Schlaf – nun hört es alles auf: die Angst, die Sorgen, Leiden, Krankheit – wenn du uns gehen lässt, birgst du uns ganz fest! 5. Du hast viel gegeben, auch genommen – in deine Hände kehrt's zurück; bei dir ist alles aufgehoben, zum Ganzen fügt sich's Stück für Stück. So lass uns zuversichtlich proben, was du uns spielen lässt auf dem großen Fest! Text: Christian Hartung Melodie: Friedel Schröder-Horst Das Lied des Hirten 2. Alles, was ich mir so lang gewünscht, was ich zu hoffen kaum gewagt, all das liegt hier wunderbar: die Engel, die haben es mir gesagt. 3. Allen Menschen will ich das erzähl'n, dass Gott mich heut' so froh gemacht: Ich bin Gottes eig'nes Kind, wie Jesus, der helle Stern dieser Nacht. Text: Christian Hartung Melodie: Friedel Schröder-Horst Ich wäre gerne groß und mutig 2. Ich wäre gerne klug und weise, überlegen, tolerant, ich wäre gern ein Friedensstifter, löste Festgefahr'nes auf! Doch ich bin nur, wie ich bin: engen Herzens, kleinlich, matt. Nimmst du mich trotzdem an?! 3. Ich wäre gern ein gutes Vorbild, faszinierend, voller Geist, ich wüsste gerne, wo es langgeht, ginge leichten Muts voran! Doch ich bin nur, wie ich bin und du nimmst mich trotzdem an, gehst selber mir voran! Text: Christian Hartung Melodie: Friedel Schröder-Horst Ich kann dich nicht verstehen 2. Ich kann dich nicht erkennen, doch du kennst mich so gut. Ich weiß nicht, wie dich nennen und doch machst du mir Mut! Dein Himmel ... 3. Ich kann dich manchmal spüren und weiß, du bist um mich. Du willst mich tragen, führen, ich halte mich an dich! Dein Himmel ... Text: Christian Hartung Melodie: Friedel Schröder-Horst